Tomatendünger

Damit Tomaten viele Früchte tragen, die Pflanzen gesund bleiben und auch das Wachstum zügig vorangeht, sind nicht nur ein sonniger Platz und ein stets feuchter Boden vonnöten, sondern auch, unter bestimmten Bedingungen, die Beigabe von (selbst hergestelltem oder gekauftem) Tomatendünger.

Bei gekauftem Tomatendünger nehmen Sie sich vor den Versprechungen der Hersteller in Acht, gerade Neulinge verfallen in der ersten “Anpflanzeuphorie” gerne in einen Dünger-Kaufrausch.

Oft ist es besser sich um die Bodenstruktur Ihres Tomatenbeetes zu bemühen anstatt Tomatendünger zu kaufen. Ein über Jahre ökologisch durch humusreiche Substanzen angereicherter Boden (z.B. durch selbst hergestellten Kompost aus Rasenschnitt, Blättern etc.) kann kein Tomatendünger aus dem Handel ersetzen!

Es gibt zweierlei Düngersorten: Schnell und langsam wirkende Tomatendünger. Welche man hier zugibt ist für den Wuchs der Tomaten relativ egal. Übrigens: Dünger (egal ob selbst hergestellt oder gekauft) stärkt die Widerstandskraft der Pflanzen und schützt so ebenfalls vor Krankheiten und Schädlingen.

Tomatendünger aus dem Fachhandel
Das einfachste ist es sicherlich, den Tomatendünger im Geschäft zu kaufen. Dieser Tomatendünger ist bereits fertig und in den richtigen Bestandteilen gemischt. Neben Kalium enthalten diese Tomatendünger vor allem Stickstoff, Phosphat und Magnesiumoxid.

Tomatendünger gibt es im Handel als Düngedrops oder als Flüssigdünger zur Beigabe für das Gießwasser, wie auch als Pulver zum Einarbeiten in die Erde. Und auch Düngestäbchen kommen immer wieder zum Einsatz. Bei diesen Mitteln sollte man es allerdings nicht zu gut meinen mit dem Düngen.

Zu viel Tomatendünger kann Ihren Tomatenpflanzen zum Verhängnis werden und ihnen mehr schaden als nutzen. Zu wenig Tomatendünger hat allerdings noch keiner Tomate geschadet ;-)

Hier unsere Einkaufstipps für Tomatendünger:



Tomatendünger selbst gemacht
Wer lieber biologisch arbeiten möchte und somit seinen Tomatendünger selber herstellen will, der hat hier einige Möglichkeiten, ums selbst Hand anzulegen.

So ist die von uns allen “geliebte” Brennnessel ein adäquates Mittel, um die Tomatenpflanzen beim Wachstum zu unterstützen. Entweder, man gibt vor dem Einpflanzen mehrere Brennnesseln mit ins Pflanzloch oder man kocht einen Sud, den man zum regelmäßigen Gießen verwendet.

Ebenfalls geeignet ist Hefe, die man unter die Erde mengt.

Als weitere Möglichkeit werden auch immer wieder Eierschalen genannt, die man entweder mehrere Wochen in Wasser einlegt und mit diesem Wasser dann die Pflanzen gießt, oder aber die Schalen zerkleinert und in die Erde einarbeitet. Oft wird auch eine Mischung aus Urgesteinsmehl, Hornspänen und Sand empfohlen. Doch das wird unter den Gärtnern immer wieder heiß diskutiert. Der Grund: Urgesteinsmehl ist leicht alkalisch und kann somit bei längerer Anwendung, oder wenn man zu viel verwendet, die Umwelt schädigen. Aufpassen sollte man beim selbst zusammenmixen vor allem darauf, dass man keine Mittel verwendet, die zu viel Stickstoff freisetzen, ein zu reichhaltiger Boden schadet der Blütenbildung Ihrer Tomaten, wohingegen zu viel Phosphat oder Kalium sich nicht schädigend auswirken.

Und sonst noch…
Mit einer Mulchschicht von Gartenabfällen kann man nie etwas verkehrt machen. Diese einfach in die Erde mit einarbeiten. Auch Kuhdung oder Pferdemist ist ein hervorragender Dünger – vielleicht nicht für jede Nase geeignet, aber die Tomaten fühlen sich wohl.

Der Mist kann direkt mit ins Pflanzloch gegeben werden oder auch als Mulchschicht um die Pflanze verteilt werden. Bei diesen Methoden sollte immer mal wieder der PH-Wert des Bodens gemessen werden, nicht, dass dieser eventuell zu hoch ist. Mit einem guten Tomatendünger, einem perfekten Standplatz, ausreichend Wasser und ein wenig Liebe wird man sicherlich eine reiche und wohlschmeckende Ernte haben.

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