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Tomatensauce haltbar machen und konservieren

von Feli
geschälte Tomaten weiter verarbeiten

Es gibt Anbaujahre, bei denen sich Tomatenpflanzen im Garten aufgrund günstiger Rahmen- als auch Klimabedingungen sehr gut entwickeln. Vereinzelt können Hobbygärtner die sehr großen Ernteerträge aufgrund geringer Haltbarkeit nicht verarbeiten. Spaghetti mit Tomatensauce stehen dann meist auf dem Speiseplan. Wir zeigen Ihnen daher, wie Sie selbstgemachte Tomatensauce haltbar machen und konservieren.

Werden die roten, gelben oder grünen Früchte jedoch zu einer schmackhaften Soße verarbeitet, können Liebhaber diese auch über die Wintermonate genießen. Und das geht so:

Anleitung

Zutaten für Tomatensauce:

  • 800 Gramm Tomaten
  • zwei Esslöffel Olivenöl
  • eine weiße Zwiebel
  • zwei Knoblauchzehen
  • Salz, gemahlener Pfeffer
  • Kräuter (Oregano, Lorbeerblätter)

Selbst eingekochte Tomatensoße hält sich ohne Zusatz von Konservierungsstoffen circa ein Jahr. Hier finden Sie das detaillierte Rezept für selbstgemachte Tomatensauce: Rezept für Tomatensoße

Tomatensauce würzen

Tomatensauce haltbar machen und konservieren

1. Schritt:

Sobald vollreife Früchte in eine Soße verwandelt sind, gleich diese einfrieren. Alternativ dazu ist es möglich, diese einzukochen. Bei Bedarf steht die Pastasoße dann schnell einsatzbereit zur Verfügung.


Hinweis: In gekauften Dosentomaten ist häufig Bisphenol A enthalten. Dieser Weichmacher gilt als gesundheitsgefährdend und ist in Deutschland als Bestandteil von Babyprodukten streng verboten.

Um eine genügend große Menge Tomatensoße zum Einkochen selbst herzustellen, sollten mindestens zwei bis drei Kilogramm Tomaten zum Einsatz kommen. Oben aufgeführten weiteren Zutaten je nach Geschmack in drei- beziehungsweise vierfacher Menge dosieren.

Tipp: Frisch geerntete Kräuter können in Form eines zusammengebunden Straußes der Tomatenmischung hinzugefügt werden. Auf diese Weise lassen sie sich nach Abschluss des Kochvorganges schnell und einfach wieder entfernen. Vorteil ist dies beispielsweise bei Rosmarin oder Lorbeerblättern, da sich diese nicht immer komplett pürieren lassen.

2. Schritt:

Während das Ganze etwas länger als eine halbe Stunde kocht, saubere Schraubgläser heiß ausgespülen und bereitstellen. Die hier angegebene Zutatenmenge ergibt circa sechs bis sieben Gläser á 400 Milliliter.

Tipp: Um die Soße optimal für den spontanen Gebrauch zu dosieren, empfiehlt es sich, Gläser mit einem Fassungsvermögen von 200 bis 400 Milliliter zu verwenden. Um genügend Tomatensoße, zum Pastagericht für zwei Erwachsene, zu erhalten nutzt man 435 ml Einmachgläser.

3. Schritt:

Die noch heiße Tomatensoße zum Einkochen anschließend in die Gläser füllen und sofort verschließen. Hierbei bildet sich ein Vakuum, welches der Konservierung dient. Am nachfolgenden Tag sind die Einweckgläser mit Soße aus frischen Tomaten genau zu prüfen. Der Deckel darf bei Berührung weder knacken noch nachgeben.

Hinweis: Das heiße Glas nicht wie früher auf dem Kopf gedreht abhühlen lassen, da die Gefahr bestehen kann, dass sich im Deckel enthaltene Weichmacher lösen und mit dem Inhalt vermischen können.

4. Schritt:

Im Winter die eingekochte Salsa di pomodoro einfach öffnen und erwärmen. Im Vorfeld empfiehlt es sich, eine Zwiebel und ein bisschen Knoblauch anzudünsten. Wird dieser Mischung noch etwas Tomatenmark und ein bisschen Zucker, wird die Soße nicht zu säuerlich. Abschließend ist einfach die Soße aus dem Glas hinzuzufügen und bei Bedarf mit etwas Muskat, Pfeffer beziehungsweise ein wenig Salz abzuschmecken.

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